Einweihung (Diksha)

Gleich zu Beginn ist festzuhalten:

Shri Gauranga Mahaprabhu sagt:

"Man braucht sich nicht der Einweihung (diksa) zu unterziehen oder die Tätigkeiten auszuführen, die vor der Einweihung nötig sind. Man muss einfach den heiligen Namen mit den Lippen erklingen lassen. Auf diese Weise kann selbst ein Mensch aus der niedrigsten Klasse [candala] befreit werden." (Shri Caitanya-caritamrta II,15.108)

"Der heilige Name hängt nicht von Einweihung [na diksam], frommen Tätigkeiten oder der regulierenden purascarya-Prinzipien ab, die im allgemeinen vor der Einweihung eingehalten werden. Der heilige Name wartet nicht auf all diese Tätigkeiten. Er ist nicht auf fremde Hilfe angewiesen." (Shri Caitanya-caritamrta II,15.110)

Shrila Bhaktivedanta Swami Prabhupada: "Ob ein Vaishnava ordnungsgemäss eingeweiht ist oder nicht, ist belanglos. Man kann eingeweiht sein und trotzdem von der Mayavada-Philosophie verseucht sein, wohingegen ein Mensch, der den heiligen Namen des Herrn vergehenlos chantet, dieser Verunreinigung nicht erliegen wird. Ein vorschriftsmässig eingeweihter Vaishnava ist vielleicht unvollkommen, aber einer, der den heiligen Namen des Herrn ohne Vergehen chantet, ist in jeder Hinsicht vollkommen. Obwohl er offensichtlich ein Neuling sein mag, muss er trotzdem als reiner, unverfälschter Vaishnava angesehen werden." (Erl. zu Cc II,15.111)

 

Wer immer die reine Lehre (siksa) in sein Herz aufnimmt und folglich zwischen dem heiligen Namen und dem Herrn selbst keinen Unterschied sieht und durch das vergehenlose Chanten den Herrn in seinem Herzen festbindet, ist wahrhaft eingeweiht und nicht jener, der ein Ritual durchlaufen hat und denkt, das Ritual an sich befreie von allen Vergehen und erwecke die Prema im Herzen des Schülers.

Der Schlüssel zum Erfolg liegt also im richtigen Verständnis und der Praxis des vergehenlosen Chantens.
Wenn wir obige Aussagen von Shri Gauranga und Shrila Prabhupada studieren, erkennen wir ebenfalls augenblicklich die Bedeutsamkeit des Chantens der Nityananda-Gauranga Mantrarajas, das an sich bereits ein Chanten ohne Vergehen ist. So wird unser Herz sehr schnell von allen Vergehen befreit, damit wir ebenfalls vergehenlos das Hare Krishna Maha-mantra chanten können und so unser Leben zur Vollkommenheit führen: Indem wir unser Herz öffnen, so dass es mit Krishna-prema überschwemmt werden kann.

 

"Das Lebewesen kann die Gegenwart der Überseele (Krishna als Paramatma, der innere Lenker und Ratgeber) nicht direkt erfahren. So erscheint Shri Krishna in der Gestalt des Siksa-guru, als der höchste Geweihte des Herrn (mahanta)."
(Cc I,1.58)

"Man sollte wissen, daß der anweisende geistige Meister (siksa-guru) eine Manifestation Shri Krishnas ist. Shri Krishna offenbart sich als die Überseele (paramatma) und als der beste Geweihte des Herrn (bhakta-srestha)." (Cc I,1.47)

"Die Sonne und der Mond vertreiben die Dunkelheit der Welt und enthüllen so materielle Dinge wie Töpfe usw. Aber diese beiden Brüder (Caitanya und Nityananda) nehmen die Dunkelheit aus dem Herzen und helfen uns so, den beiden Arten von 'Bhagavatas' zu begegnen. Einer der Bhagavatas ist die bedeutende Schrift Bhagavatam, und der andere ist der reine (Prema-) Bhakta, der die Rasas (Wohlgeschmäcker) liebender Hingabe empfängt und kostet. Durch diese beiden Bhagavatas gibt der Herr die Bhakti-rasas (die ekstatischen Empfindungen der Liebe zu Gott) in das Herz seines Geweihten. Und so wird der Herr durch die reine Liebe im Herzen des Bhakta beherrscht." (Cc I,1.97-100)

Auf den ersten Blick scheinen die ersten Verse mit diesen hier im Widerspruch zu stehen. Dieser Widerspruch löst sich aber rasch auf, wenn wir diese Verse mit Hilfe der Vaishnava-Philosophie etwas näher betrachten.
Durch geeignete Unterweisung (siksa) entwickeln wir ein wenig Vertrauen in den Vorgang des Chantens. Sobald wir in unserem Herzen und Verstand die Unterweisung (siksa) eines Vaishnava annehmen, akzeptieren wir diese Person dadurch als Guru (Lehrer), genau genommen als siksa-guru, als unterweisenden Lehrer. Kein Mensch kommt darum herum, Lehrer anzunehmen. Angefangen bei den Eltern bis hin zu den Universitätsprofessoren akzeptiert jeder Mensch ganz automatisch immer wieder verschiedene Formen von Lehrern (gurus). Und wer sich auf den langen Weg zum Herzen macht, wird ebenfalls ganz natürlich seine Gurus finden und von ihnen lernen. Wenn man über Krishna, den höchsten Herrn lernen möchte und wissen will, wie man seine Liebe zu Ihm entwickeln kann, braucht man ebenfalls ganz natürlicherweise entsprechende Unterweisung. Diese Unterweisung kommt vom siksa-guru, der im besten Falle ein prema-bhakta ist, jemand, der die ekstatischen Empfindungen (bhakti-rasas) im Herzen geniesst.

Diksa, die formelle Einweihung in das Chanten des heiligen Namens, empfängt man idealerweise von einem Prema-bhakta. Jedoch ist der Effekt des Chantens der heiligen Namen Gottes nicht von Diksa abhängig, sondern von der geeigneten Siksa, die uns überhaupt erst zu dem Punkt führt, wo der Wunsch im Herzen erwacht, die Liebe zu Gott durch das vergehenlose Chanten Seiner heiligen Namen zu entfachen. Daher steht niemand unter dem Druck, sich zwanghaft in die Diksa zu stürzen, im falschen Glauben, er würde sonst keinen Fortschritt machen können. Denn das, was sein spirituelles Leben entfacht, belebt und nährt, empfängt er bereits durch die Siksa, die spirituelle Unterweisung, Hand in Hand mit dem vergehenlosen Chanten der heiligen Namen.

So kommt der Gottsucher einerseits nicht darum herum, Gurus anzunehmen, was durch das Akzeptieren ihrer Unterweisungen (siksa) automatisch geschieht (und dessen darf man sich ruhig bewusst sein), aber andererseits ist das Gelernte – in erster Linie das vergehenlose Chanten der heiligen Namen Gottes – und die praktische Entwicklung der Liebe zu Gott nicht von einer formellen Einweihung (diksa) abhängig.

 

Das höchste Geschenk Gottes an die Lebewesen ist die Freiheit, und nur auf der Grundlage dieser genutzten Freiheit, kann sich wirkliche Liebe zu Gott entfalten und endlos anwachsen.

 

Weitere wichtige Anmerkung:

Die formelle Einweihung in den heiligen Namen sollte von nichts anderem abhängig sein, als dem Wunsch, über die heiligen Namen zu meditieren, um seine Liebe zu Gott zu erwecken. Keinen weiteren beigefügten Gelübden sollte die Kraft gegeben werden, die Aufmerksamkeit vom heiligen Namen abzulenken.

Shrila Prabhupada schreibt, Haridasa Thakur hätte Mayadevi vorschriftsmässig eingeweiht, indem er sie nur aufforderte, den Hare Krishna Maha-mantra zu chanten (Cc III,3.259; Erl.). Keine weiteren Gelübde waren notwendig, um seinen Segen zu erhalten.

Ich weiss durch Beobachtung sowie eigene Erfahrung, dass sich westliche Menschen mit Einweihungsgelübden sehr schnell selbst unter einen ungesunden psychischen Druck stellen, und wenn sie eines Tages plötzlich bemerken, dass sie sich mehr zugetraut haben, als sie wirklich zu leisten vermögen, Gefahr laufen, in Depressions-ähnliche Zustände zu verfallen, vermischt mit Angst (das Gelübde zu brechen) oder extremen Schuldgefühlen (weil das Gelübde gebrochen wurde).

Als Shrila Prabhupada seinen Guru traf, liess er sich danach noch 12 Jahre Zeit mit der Diksa, der formellen Einweihung. Es gibt keinen Grund, sich durch übereiltes Handeln die Freude am Chanten von Nityananda-Gauranga und Hare-Krishna zu gefährden. Wichtig ist ein richtiges Verständnis der Lehre, nicht die formelle Einweihung.

Shrila Rupa Gosvami lehrt, dass es bei der Verbreitung des Krishna-Bewusstseins am wichtigsten ist, dass das Verständnis und das Herz der Neulinge oder Anfänger von Gedanken und Gefühlen für Shri Krishna erfüllt wird. Die Regeln und Regulierungen werden dann allmählich und natürlich verstanden und eingeführt werden.

Shrila Prabhupada schreibt: "Man sollte nicht regulierende Prinzipien befolgen, ohne dass diese positive Auswirkungen zeitigen."

Die Essenz des hingebungsvollen Dienstes, Liebe zu Gott, muss im Vordergrund stehen, nicht die äusseren Hilfsmittel. Wir sollten aber auch nicht leichtsinnig alle Regeln von uns weisen, nur um ein ausschweifendes Leben zu führen. Die Kunst besteht darin, ganz entsprechend der individuellen Person, jene Regeln anzunehmen, die ohne grosse Schwierigkeiten befolgt werden können und die die praktische Ausübung des hingebungsvollen Dienstes fördern.

Wer immer daher Interesse hat, sich in die Nityananda-Gauranga Mantras oder in den Hare Krishna Mahamantra einweihen zu lassen, sollte so offen und frei sein, mit dem gewählten Guru über die begleitenden Gelübde zu sprechen. Denn das, was auf den ersten Blick und im ersten Enthusiasmus einfach erscheint, kann auf Dauer zu einem Problem werden, das einen psychischen Druck und somit eine unnötige Ablenkung vom heiligen Namen erzeugt. Oder noch schlimmer: Angst und Schuldgefühle werden unmittelbar mit dem heiligen Namen in Verbindung gebracht. Wie könnte so die Anziehung und Liebe zu Gott erwachen und wachsen? Daher sollte der Entschluss zur Einweihung immer mit Herz und Verstand erfolgen, damit der heilige Name unter allen Umständen ein Ort der Zuflucht und des Schutzes bleiben kann.

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Auszug aus dem Buch «Shri Guru und seine Barmherzigkeit» von Swami B.R. Shridhara Maharaja

Frage: Wie sollen wir das verstehen, daß in der Geschichte unserer Schülernachfolge Lücken vorhanden sind, in denen es scheinbar keinen einweihenden Guru gab? ...Zwischen Baladeva Vidyabhusana und Jagannatha Dasa Babaji klafft eine Lücke von fast 100 Jahren. Wie kommt es, daß in unserer Guru-parampara [Lehrer-Schüler-Nachfolgelinie] zwischen diesen beiden niemand aufgeführt ist?

Svami B.R. Shridhara: Wir befassen uns nicht mit einer materiellen Verbindung. Nicht dieses Fleisch und nicht dieser Körper sind die Mittler... In unserer Schülernachfolgelinie sind nur die überragenden Geister von Bedeutung. Wenn wir die geistige Abstammungslinie betrachten, müssen wir materielle Überlegungen außer Acht lassen. Die geistige (spirituelle) Strömung wird hier auf dieser Ebene immer wieder durch materielle Hindernisse gestört und unterbrochen. Wann immer die Wahrheit durch einen materiellen Einfluß unterbrochen wird, sich mit ihm vermischt oder durch ihn verfälscht wird, erscheint Shri Krishna erneut, um die Wahrheit wieder in ihren vorherigen Zustand von Reinheit zurückzuführen (siehe dazu Bg 4.7)...
Der Strom der geistigen Wahrheit ist etwas Lebendiges, nichts Totes... Hier in der materiellen Welt vermischen sich immer wieder materielle Überlegungen mit der geistigen Strömung; dadurch wird die Reinheit der Wahrheit ständig beeinträchtigt. Deswegen muß Shri Krishna manchmal Selbst kommen und manchmal schickt Er Seinen persönlichen Beauftragten, um die Wahrheit wieder in ihren vorherigen reinen Zustand herzustellen.
Wenn die Wahrheit durch den Einfluß von Maya, der täuschenden Energie, stark verdeckt, durcheinander gebracht und verstümmelt worden ist, dann sind die Geweihten des Herrn, oder gar der Herr Selbst, bemüht, sie wieder aufzufrischen und in ihren vorherigen Zustand der Reinheit zurückzuführen. Wir dürfen nicht erwarten, daß die Wahrheit in dieser Welt der Unstimmigkeiten fortbestehen kann, ohne irgendeiner Art der Einmischung oder Unterbrechung ausgesetzt zu sein. Das ist einfach nicht möglich.
Die Schülernachfolgelinie darf man nicht einfach nur unter ihrem physisch-materiellen Aspekt betrachten. Manchmal ist sie gegenwärtig und manchmal ist sie verlorengegangen und taucht erst nach zwei oder drei Generationen wieder auf, so wie im Fall von Prahlada Maharaja. Er war ein großer Gottgeweihter, aber sein Sohn war ein Dämon und erst sein Enkel war wieder ein Gottgeweihter (Bali Maharaja). Sogar in der physischen Erbfolge können wir solche Unterbrechungen feststellen. Und auch in der geistigen (spirituellen) Nachfolge erleben wir, wie der Kanal, auf dem die Wahrheit einströmt, durch den Einfluß von Maya, der falschen Vorstellung, in Mitleidenschaft gezogen wird. Deshalb werden die wirklichen Kenner nur die bedeutendsten Persönlichkeiten innerhalb der Linie heraussuchen...
Wir werden feststellen, daß Kopernikus schon einen Teil der Leistung erbracht hatte, bevor Galilei zu forschen begann und daß Newton ihnen nachfolgte. Dann gibt es für eine gewisse Zeit eine Lücke, und dann kam Einstein und führte die Arbeit von Newton fort. Auf diese Weise mag es da eine Lücke geben, aber dennoch bleibt der Zusammenhang gewahrt... So sieht die wirkliche wissenschaftliche Entwicklung aus. Und das gleiche gilt für die geistige Abstammungslinie. Diejenigen, die diesen einfachen Sachverhalt nicht verstehen können, werden von körperlichen Überlegungen geleitet. Sie verstehen nicht, was die wirkliche geistige Wahrheit ist. Sie setzen die Guru-parampara mit ihrem körperlichen Fortbestehen gleich. Aber jene, die ihre geistigen Sinne erweckt haben, sagen: "Nein, das, was den ersten Acarya (beispielgebender und sachkundiger Bhakti-guru) auszeichnete, das kann man im zweiten oder dritten nicht wiederentdecken. Aber im vierten Acarya, da finden wir wieder den gleichen Grad an Reinheit." Es gibt nur eine Gaudiya-sampradaya von Mahaprabhu (der Name der spirituellen oder geistigen Abstammungslinie, die von Shri Caitanya Mahaprabhu ausgeht) und wer immer seinen Beitrag zu dieser echten Nachfolgelinie leistet, der wird anerkannt.
...Sastra-guru (die offenbarten vedischen Schriften und die geistigen Meister, die durch diese zu uns sprechen), Siksa-guru, Diksa-guru und Nama-guru (der Guru, der uns den heiligen Namen gibt), sie alle werden als zusammengehörig betrachtet. Auf diese Weise ist uns ein wirklicher Kanal geschenkt worden, durch den wir gerettet werden können, durch den das Herabfließen der höchsten Wahrheit von jener Welt in diese Welt aufrechterhalten wird. Die Acaryas haben sich diese Betrachtungsweise zu eigen gemacht. Wo immer wir etwas vorgefunden haben, das nach dem Willen Krishnas einen ganz erhabenen Beitrag für diese Nachfolgelinie darstellt, da haben wir es anerkannt. Deshalb also akzeptieren wir Sastra-guru, Siksa-guru, Diksa-guru, Mantra-guru (derjenige Guru, der Einweihung in das Singen des Gayatri-mantra gibt, bei der ein Schüler die "heilige Schnur", als Zeichen der "zweiten Geburt", empfängt) und Nama-guru - wir lassen sie alle als unseren Guru gelten.

Im Zusammenhang mit dem Acaryatum messen wir der körperlichen Verbindung keine Bedeutung bei. Es ist eine geistige Strömung und keine körperliche. Ja, es kann sogar sein, daß ein Schüler eines aufrichtigen Gottgeweihten (Bhakta) nur mangelndes Gottesbewußtsein entwickelt oder sogar wieder herunterfällt [sein Bemühen, Gottesbewusstsein zu entwickeln, aufgibt]. Shri Krishna sagt in der Bhagavad-gita (4.2): "Der reine geistige Strom wird durch den Einfluß der materiellen Welt verdeckt". Deswegen kann man die körperliche Nachfolge nicht als sicheren Maßstab für den Fortbestand der Linie zu Grunde legen. Wir sollten einzig dem Strom des echten geistigen Wissens folgen.
...Wo auch immer es Hingabe und die richtige Vorstellung in Bezug auf Shri Caitanya Mahaprabhu gibt, da finden wir auch unseren Guru. Wer aber ist unser Guru wirklich? Er ist nicht identisch mit irgendeiner körperlichen Gestalt. Vielmehr müssen wir ihn immer dort erkennen, wo wir die Verkörperung des reinen Denkens und Verstehens vorfinden, das von Shri Krishna-Caitanya Mahaprabhu gelehrt wurde, um uns zu retten... So hat Shrila Bhaktisiddhanta Prabhupada die Siksa-guru-parampara erklärt. Wo auch immer wir diese außergewöhnliche Verbindung, diesen Strom der Gottesliebe oder auch nur die Unterstützung dafür vorfinden, dort müssen wir uns hingeben. Es mag scheinen, daß diese Linie im Zick-Zack verläuft, aber dennoch ist das die Linie, der mein Gurudeva angehört. Und genau so wird sie akzeptiert. Wir sind auf das Wesentliche aus und nicht auf die äußere Form.
...Wer ist also Guru? Einzig jemand, der mich ausschließlich zu Krishna und Mahaprabhu führen wird und das allein durch Liebe. Er ist mein Guru, was immer er auch sein mag.
...Die echte Schülernachfolgelinie stellt also praktisches Wissen zur Verfügung, um damit der göttlichen Liebe beizustehen, die herabkommt. Wenn wir spüren, daß in unserem Herzen der intensive Wunsch wach geworden ist, Liebe zu Gott zu entwickeln und reine Werkzeuge Gottes in dieser Welt werden zu wollen, ist das darauf zurückzuführen, daß wir unseren geistigen Meister getroffen haben oder zumindest mit den Lehren einer wahren Offenbarung in Kontakt getreten sind. Wo immer wir eine Unterstützung dafür vorfinden, da müssen wir unser Haupt neigen. Wir sollen keine "Formverehrer" werden, sondern Menschen, denen es um das wahre Wesen der Dinge geht; keine Nachahmer, oder Menschen, die etwas nur tun, weil es gerade Mode ist, sondern realistische Denker. Das sollte immer unsere innere Einstellung sein. — —

 

 

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